Der DPP kommt –sind Sie vorbereitet?
Der Digitale Produktpass (DPP) ist eine strukturierte Sammlung produktbezogener Daten zu Materialzusammensetzung, CO₂-Fußabdruck, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit – abrufbar über einen QR-Code oder eine eindeutige digitale Kennung.
Was heute noch abstrakt klingt, wird schon bald gesetzliche Pflicht: Die EU-Ökodesignverordnung (ESPR) verpflichtet Hersteller schrittweise zur Bereitstellung eines DPP für priorisierte Produktgruppen.
Das Problem: Die Regulierung ist komplex und noch in Bewegung. Verschiedene EU-Verordnungen müssen kohärent umgesetzt werden – von der Ökodesignverordnung über den Data Act bis zur Maschinenverordnung.
WICHTIG ZU WISSEN: B2B- und B2C-Unternehmen sind unterschiedlich stark und unterschiedlich früh betroffen. In diesem Webinar beleuchten wir beide Perspektiven gezielt und separat.
Juli 2024
ESPR tritt in Kraft
EU-Ökodesignverordnung für nachhaltige Produkte –der rechtliche Rahmen für den DPP steht.
2025
Erste delegierte Rechtsakte
Konkrete Produktgruppen werden definiert. Erste Pilotprojekte starten in Industrie und Handel.
Ab 2027
DPP wird zur Pflicht
Textilien, Elektrogeräte, Batterien und weitere Produktgruppen müssen einen DPP bereitstellen.
2028–2030
Stufenweise Ausweitung
Weitere Branchen folgen schrittweise, darunter Maschinenbau und weitere.
Das Webinar ist einzigartig, weil es beide Seiten beleuchtet – mit dedizierten Experten aus dem jeweiligen Umfeld.
B2B · Maschinen- und Anlagenbau
Der DPP im Kontext der Maschinenverordnung und Industrie 4.0
Für Hersteller von Maschinen, Anlagen und industriellen Komponenten – oft indirekt betroffen, aber mit großem Handlungsbedarf.
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Maschinenverordnung & ESPR: Überschneidungen verstehen
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Digitaler Zwilling als Basis für den DPP nutzen
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Interoperabilität in B2B-Lieferketten sicherstellen
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Indirekte vs. direkte Betroffenheit als Zulieferer
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Konkrete Fristen für Investitionsgüter einhalten
B2C · Konsumgüter & FMCG
Der DPP im Konsumgüterbereich: Standards, Kennzeichnung und Verbraucherkommunikation
Für Hersteller und Händler von Konsumprodukten – mit den frühesten Fristen und dem größten Volumen.
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GS1 Standards als Grundlage für DPP-konforme Kennzeichnung
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GTIN & QR-Code: Was ändert sich bis 2027?
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Betroffene Produktgruppen: Textil, Elektronik, Waschmittel
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Daten für Endkonsumenten vs. Lieferkette
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Circular Economy als Chance – nicht als Pflicht
Roman Winter, Senior Projektmanager
B2C & B2B · Technologie & Umsetzung
Der DPP als digitaler Touchpoint: Von der Compliance zur Kundenbindung
Für Unternehmen, die den DPP nicht nur erfüllen, sondern als neuen Kanal für Aftersales, Support und Kundenbindung nutzen wollen – mit echten Ergebnissen aus der Praxis.
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Vom PIM-Datensatz zum gesetzeskonformen DPP – in 5 Schritten
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QR-Code am Produkt: Kunden erhalten sofort Zugang – ohne App, ohne Login
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DPP als digitaler Touchpoint: Webshop-Traffic, Anleitungen, Support direkt am Produkt
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Automatische Datenpflege für 100.000+ Produkte aus bestehenden Systemen
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Real Customer Case: Henry Schein (MedTech, global, inkl. USA) setzt dpp.cloud seit 5 Jahren produktiv ein – mit 41.000+ verwalteten Geräten und 2x schnellerer Serviceabwicklung
Sebastian Eberhardt, Director Business Development, dpp.cloud powered by sqanit
Regulatorischer Überblick
ESPR, Batterieverordnung, Maschinenverordnung & weitere EU-Verordnungen – und wie sie zusammenhängen.
Fristen & Produktgruppen
Welche Fristen für welche Produktgruppen gelten –sowohl im Industrie - als auch im Konsumgüterbereich.
Technische Architektur
Was Sie bei Systemen, Datenträgern, Registry und Zugriffsrechten beachten müssen – für beide Szenarien.
Digitaler Zwilling und DPP
Wie Maschinenbauer den DPP als Teil ihrer Datenstrategie und des Digitalen Zwillings einsetzen können.
GS1-Standards und Kennzeichnung
Wie GS1 Digital Link, GTIN und QR-Codes die Grundlage für einen interoperablen DPP im Handel bilden.
Praxisbeispiele mit Akeneo & Spanit
Konkrete Umsetzungsszenarien: Wie führende Tools den DPP heute schon produktiv unterstützen.
Die Gastgeber des Webinars

Stefan Willkommer
Co-Founder & CEO, TechDivision
Stefan studierte Informatik an der TH Rosenheim. Bereits während seiner Zeit als Student begann er erste eigene Digital-Projekte zu machen, die am Ende zur Mitgründung von TechDivision führten. In den vergangenen 20 Jahren konnte er umfassende Erfahrungen bei einer Vielzahl von Digital-Projekten unterschiedlichster Unternehmen sammeln. Diese Erfahrung gibt er als Dozent an der TH Rosenheim inzwischen auch an Student*innen weiter.


Uli Keller
Channel Manager, Akeneo
Uli Keller betreut als Channel Manager die Solution Partner von Akeneo in der DACH Region. Neben dem Ausbau des Partnernetzwerkes, ist er Dreh- und Angelpunkt für die Partner, um das Thema Product Experience im B2C und B2B Bereich durch die Solution Partner voranzutreiben. Erfahrung im e-Commerce Bereich sammelt er seit 10 Jahren bei verschiedenen Onlinehändlern und im Agenturumfeld.

Johannes Schäufele
Rechtsanwalt, SKW Schwarz
Johannes Schäufele ist Rechtsanwalt bei der renommierten Anwaltskanzlei SKW Schwarz. Johannes hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im IT-Recht und Digital Business sowie im Medienrecht. Im Bereich IT-Recht und Digital Business berät er Unternehmen, insbesondere zum Datenschutz und Verbraucherschutz, zur Vertragsgestaltung sowie im Wettbewerbsrecht.

Viktoria Grimm
Projektmanagerin, ECC KÖLN
Viktoria Grimm ist seit März 2022 am IFH KÖLN tätig und fokussiert sich auf Projekte rund um den B2B-Bereich und das Thema Payment. Dabei stehen insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen im Fokus, mit Fragen zur internen Transformation bis hin zur digitalen Außenwahrnehmung.

TBA
Video ist Ihnen lieber als Text?
Melden Sie sich an, um die Aufnahme des dazugehörigen Webinars anzuschauen!
Unsere Fachexperten beleuchten den DPP aus unterschiedlichen Perspektiven – Verbandsarbeit, Standardisierung, Technologie und Praxis.


Richard Merkel
Referent, VDMA
Seit 2022 beim VDMA für Technikpolitik und Standardisierung tätig. Betreut den Fachbereich „Industrielle Automation und Integration“ und vertritt die Interessen des Maschinen- und Anlagenbaus in nationalen, europäischen und internationalen Normungsgremien. Seine fachlichen Schwerpunkte: DPP, Interoperabilität und Digitaler Zwilling.
Roman Winter
Senior Projektmanager, GS1 Germany
Ausgewiesener Experte für den Digitalen Produktpass im Konsumgüterbereich. Vertritt GS1 Germany in nationalen und internationalen Normungsgremien (AIM-D, DIN, CEN). Schwerpunkte: IoT-Standards, Auto-ID-Technologien, RFID und die Umsetzung des DPP auf Basis globaler GS1 Standards.


Sebastian Eberhardt
Director Business Development, Sqanit
Director Business Development bei Sqanit, einem Münchner SaaS-Unternehmen für Product Lifecycle Experience. Vor Sqanit war er u. a. bei Goldman Sachs tätig. Bei Sqanit unterstützt er Unternehmen dabei, den DPP als strategisches Werkzeug für Kundenbindung und Compliance zu nutzen.
Josef Willkommer
Co-Founder, TechDivision GmbH
Über 20 Jahre Erfahrung in der Digitalbranche. Mitgründer einer der führenden Digital-Agenturen im deutschsprachigen Raum. Initiator des SPIN Digital Experience Lab in Kolbermoor.
Relevant für beide Welten
Ob Maschinen- und Anlagenbauer oder Konsumgüterkonzern, Mittelstand oder DAX‑Unternehmen – wenn Sie Produktdaten verantworten, ist dieses Webinar Pflichtprogramm.
Maschinen- und Anlagenbau
Direkt oder indirekt vom DPP betroffene Hersteller, die früh handeln wollen
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CDO/CTO
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Produktmanagement
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IT-Entscheider
Konsumgüter und FMCG
Hersteller und Händler, für die der DPP ab 2027 zur konkreten Pflicht wird.
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E-Commerce-Leitung
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Nachhaltigkeit
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Supply Chain
Digital-Entscheider*innen
Führungskräft*innen aus dem gehobenen Mittelstand, die strategisch planen
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C-Level
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Digital Leadership
- Bereichsleiter*innen
Product Data Manager*innen
PIM-Verantwortliche und Datenarchitekt*innen mit Fokus auf Zukunftssicherheit
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PIM/MDM
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Data Governance
Nachhaltigkeit & Compliance
Teams, die ESG-Reporting und regulatorische Anforderungen koordinieren.
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ESG
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Regulatory Affairs
IT & Systemarchitektur
Technische Entscheidende die Systeme und Schnittstellen für den DPP vorbereiten.
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Enterprise-Architektur
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ERP/PIM-Integration
Keine Zeit am 22. April? Kein Problem.
Alle registrierten Teilnehmer*innen erhalten im Anschluss automatisch die Aufzeichnung per E-Mail – inklusive weiterführender Unterlagen. Einfach anmelden, Aufzeichnung genießen.
Häufige Fragen
Was ist der Digitale Produktpass genau?
Der Digitale Produktpass (DPP) ist eine strukturierte, digitale Sammlung produktbezogener Daten – von Materialzusammensetzung und CO₂-Fußabdruck bis zu Reparierbarkeit und Recyclinginformationen. Er wird über eine eindeutige Kennung (z. B. QR-Code) abrufbar gemacht und von der EU im Rahmen der Ökodesignverordnung (ESPR) schrittweise als Pflicht eingeführt.
Bin ich als Maschinenbauer vom DPP betroffen?
Ja – sowohl direkt als auch indirekt. Direkt betroffen sind zunächst primär Konsumgüter (Textil, Elektronik, Batterien). Als Maschinenbauer sind Sie indirekt betroffen, wenn Ihre Maschinen für die Herstellung dieser Produkte eingesetzt werden. Außerdem wird die Maschinenverordnung selbst schrittweise DPP-ähnliche Anforderungen mitbringen. Richard Merkel vom VDMA erläutert dies im Webinar im Detail.
Was ist der Unterschied zwischen dem DPP im B2B- und B2C-Kontext?
Im B2C-Bereich (Konsumgüter) steht die Transparenz für Endverbraucher im Vordergrund: Herkunft, Inhaltsstoffe, Recyclinginformationen. Hier greifen GS1-Standards wie GTIN und QR-Codes. Im B2B-Bereich (Maschinenbau) liegt der Schwerpunkt auf technischer Dokumentation, Interoperabilität zwischen Systemen und dem Digitalen Zwilling. Beide Szenarien werden im Webinar separat behandelt.
Ab wann müssen Unternehmen den DPP bereitstellen?
Ab 2027 werden erste Produktgruppen verpflichtet, einen DPP bereitzustellen –darunter Batterien, Textilien und Elektronik. Die Ausweitung erfolgt stufenweise bis 2030 und darüber hinaus. Die genauen Fristen hängen von den delegierten Rechtsakten der EU ab, die die jeweiligen Produktgruppen konkretisieren.
Welche Rolle spielen Softwaretools beim DPP?
Gerade sog. PIM-Systeme (Product Information Management Software) spielen im Zuge des DPP eine größere Rolle, weil die im DPP benötigten Daten und Informationen häufig (noch) nicht in vorhandenen ERP-Systemen hinterlegt sind bzw. dort oft auch falsch aufgehoben sind. PIM Systeme dienen dazu, möglichst alle relevanten Produktinformationen DPP-konform zu strukturieren und bereitzustellen. Sqanit bietet eine spezialisierte DPP-Plattform für Product Lifecycle Experience, die u. a. auf Daten aus einem PIM-System zugreift. Im Webinar zeigen wir konkrete Umsetzungsszenarien mit beiden Systemen.
Erhalte ich die Aufzeichnung, wenn ich am Webinar live nicht teilnehmen kann?
Ja, alle registrierten Teilnehmer:innen erhalten nach dem Webinar automatisch die vollständige Aufzeichnung per E-Mail – inklusive weiterführender Unterlagen und relevanter Links. Eine Anmeldung lohnt sich daher in jedem Fall.
Live erleben im SPIN
Sie möchten DPP-relevante Tools nicht nur erklärt bekommen, sondern live testen? Wir laden Sie in unser SPIN Digital Experience Lab ein.
Ein einzigartiger Showroom am TechDivision-Hauptsitz in Kolbermoor – wo Technologien nicht präsentiert, sondern selbst ausprobiert werden.
Sie haben Fragen?
Schicken Sie uns jederzeit gerne eine E-Mail an anfragen@techdivision.com.



